Die einzelnen Brands bzw. wöchentlichen Shows

 Friday Night Smackdown!

Die Show Smackdown wurde 1999 gegründet, als große Konkurrenz zur damals noch einzig anderen Brand, Raw.

Trotz desselben Geldgebers haben die beiden Brands eigene Kader(Roster) und bis März 2007 eigene PPV´s, die aber aus mangelndem Zuschauerinteresse

seit dieser Zeit wieder zusammen ausgerichtet werden.

 

Die Show wird jeden Dienstagabend aufgenommen und am Freitag öffentlich ausgestrahlt, daher auch der Name FridayNight Smackdown.

Der General Manager ist der Chef vor der Kamera, gibt PPV-Matches bekannt, Rosterwechsel oder drastische Zwischenfälle bekannt. Ausserdem wird er

als allgemeiner "Match-Maker" dargestellt, ist aber im Wahren auch nur ein Akteur.

Logo von Friday Night Smackdown:

 

Liste der bisherigen General-Manager:

Stephanie McMahon     18.07.2002  ->  19.10.2003

Paul Heyman                  23.10.2003  ->  22.03.2004

Kurt Angle                      25.03.2004  ->  22.07.2004

Theodor Long                 29.07.2004  ->  21.09.2007

Vickie Guerrero              28.09.2007 ->   heute

 

 

 

 

 

Monday Night Raw!

Raw wurde 1993 gegründet und war die erste Wrestling-Show, die wöchentlich gesendet wurde.

Auch diese Brand hat ein eigenes Roster und war anfangs einer der Erolgsgründe für die WWE. Raw wird jeden Montag

live 2 Stunden ausgestrahlt. Ab 1999 ließ die Zuschauergunst ab und man gründete Smackdown,

um Konkurrenzdenken einzuführen, das Geschäft wieder zu beleben und neue Zuschauer anzulocken.

 

Logo von Monday Night Raw:

 

Liste der bisherigen General-Manager:

Eric Bischoff                  15.07.2002  ->  05.12.2005

Vince McMahon            12.12.2005  ->  11.07.2007

Jonathan Coachman      18.07.2007  ->  06.08.2007

William Regal                06.08.2007  ->  19.5.2008

Mike Adamle                 28.07.2008  ->   24.11.2008

Stephanie McMahon     01.12.2008  ->   16.02.2009

Vicky Guerrero              23.02.2009 ->    heute

 

 

 

 

 

ECW(Extreme Championship Wrestling)

Die ECW muss man in 2 Gruppen unterteilen: Die frühere alte eigene Liga und die neue unter WWE Verantwortung gestellte Brand.

Die alte ECW:

Am 27. August 1994 veranstaltete NWA Eastern Championship Wrestling in ihrer ECW-Arena in Philadelphia ein Turnier um den vakanten NWA World Heavyweight Championship-Titel. Dieser bildete einen der wichtigsten Wrestling-Titel zu dieser Zeit. Dennis Coralluzzo, der amtierende Präsident der NWA, ließ es sich nicht nehmen, die absolute Kontrolle über das Turnier zu übernehmen, woraufhin Paul Heyman zusammen mit Shane Douglas, der es gewinnen sollte, einen denkwürdigen Angle ausarbeitete. Douglas konnte in diesen Tournier Too Cold Scorpio besiegen und nahm den vakanten NWA-Titel nur deswegen an, um diesen nach einer kurzen Ansprache verächtlich wegzuwerfen. Shane Douglas erklärte, dass ihm der Titel eines NWA Champions und die Tradition des NWA-Gürtels sowie die Personen, die diesen einst besessen hatten völlig egal seien und das sie ihn „den Hintern küssen könnten“. Douglas weiter in seinem Statemant: „Ich trage keinen Titel einer Promotion, die schon sieben Jahre oder länger tot ist. Ich selbst erkläre hiermit, den ECW- Titel zum Titel eines Weltchampions“. Und schon einen Tag später verkündete Tod Gordon die Schließung von NWA Eastern Championship Wrestling. Er erklärte, dass die Buchstaben ECW nun mehr für Extreme Championship Wrestling stehen würden und das Shane Douglas ECW World Heavyweight Champion, Weltmeister von Extreme Championship Wrestling sei. Damit war der Austritt der ECW aus dem Dachverband der NWA vollzogen und ECW galt nun als drittgrößte Wrestling-Promotion der Vereinigten Staaten.

Extreme Championship Wrestling entwickelte daraufhin ihren eigenen, zur damaligen Zeit einmaligen und auch eigenwilligen Stil. Sie wurde zur Ikone des Hardcore-Wrestlings, bot jedoch gleichzeitig auch Kämpfe, die sich an der mexikanischen Tradition des Lucha Libre orientierten. In der Viking Hall in Philadelphia (in der alle regulären Shows aufgenommen wurden) entstand eine treue Fanbasis, die weniger auf das traditionelle Face-Heel-Schema reagierte, sondern vielmehr die in- und außerhalb des Rings gebotene Action genoss und auch den als „böse“ dargestellten Wrestlern gebührenden Respekt zollte. Mit zuvor weitgehend unbekannten Leuten wie Tommy Dreamer und Taz, aber auch etablierten Wrestlern wie Shane Douglas und Cactus Jack schuf Booker Paul Heyman eine erfrischende Alternative zu den beiden großen amerikanischen Ligen und grenzte sich bewusst vom Mainstream ab. Wegen der mangelnden TV-Präsenz blieb die ECW allerdings zunächst ein Phänomen des Underground und war nur im Südwesten der USA bekannt.

Die alte ECW wurde während ihres Bestehens fünf Mal von den Independents Wrestling Fans (den unabhängigen [keiner Liga nahestehenden] Fans) zur beliebtesten Wrestling-Promotion gewählt; davon vier Mal in Folge: 1995, 1996, 1997, 1998 und letztmalig 2000. Um für den eigenen Wrestling-Nachwuchs zu sorgen, gründete die ECW eine eigene Wrestlingschule namens „The House of Extreme - ECW Wrestling School“, deren wichtigste Abteilung das Dojo von Team Taz war.

Zeitweilig war ECW-Chef Paul Heyman mit der größten amerikanischen Wrestling-Promotion, der WWE „verbündet“: Beide Ligen hatten verschiedene Verträge geschlossen, die es zum einen der WWE erlaubte, ihren Nachwuchs aus Reihen der ECW zu holen und die der ECW erlaubten, in WWE-Sendungen Werbung für sich und ihre Großveranstaltungen zu machen. So tauchten 1997 ECW-Mitglieder in verschiedenen RAW-Sendungen auf und machten dort Werbung für Barely Legal 1997, des ersten ECW-PPV überhaupt. Voraussetzung für diese Verträge war, dass die WWE zum Leidwesen der ECW und ihrer Fans zwei Jahre zuvor (1995) eine King of the Ring-Veranstaltung in Philadelphia abgehalten hatte und dort einige tausend ECW-Fans anwesend waren. Während die WWE-Wrestler bemüht waren, ihre Veranstaltung durch zu bekommen, hallte ihnen in der Halle E-C-W entgegen. Als auch noch die ECW-Wrestler, Sandman und Tommy Dreamer, die mit ihren Familie und Freunden in der ersten Reihe saßen und auch noch die ECW-T-Shirts trugen und die WWE-Wrestler herausforderten, war das Chaos dort perfekt. Wenig später tauchte der WWEler Jerry Lawler in der ECW auf und griff dort in einem Match zwischen Raven und Tommy Dreamer ein.

Um aus dem Schattendasein der WCW und WWF heraus zu kommen, musste man einen landesweiten TV-Vertrag bekommen. Diesen erhielt die ECW auch 1999 bei TNN, jedoch verlief die Zeit nicht zufriedenstellend: Der Sender stellte für die Produktion der wöchentlichen Shows nur ein geringes Budget zur Verfügung, schaltete kaum Werbung ein und zensierte außerdem die Sendungen, was dem Konzept der ECW völlig widersprach. Dennoch schaffte es ECW on TNN stets, die höchsten Einschaltquoten des Senders zu erreichen. In den Augen von Paul Heyman stellte ECW lediglich ein billig zu produzierendes Versuchskaninchen für TNN dar, um zu sehen, ob sich regelmäßige Wrestlingübertragungen des Senders rentieren würden. Dementsprechend verwunderte es auch nicht, dass TNN den Vertrag Ende 2000 fristlos kündigte und stattdessen die Show RAW is War der WWF ins Programm nahm.

Die finanzielle Situation der ECW brach daraufhin zusammen. Durch die Verbindlichkeiten von über 8 Millionen US-Dollar war es unmöglich geworden, weiterhin die Gehälter der Angestellten und Wrestler zu zahlen sowie die Liga aufrecht zu erhalten. So zog es immer mehr Wrestler, denen die ECW teilweise mehrere zehntausend Dollar schuldete, zur WWF und als dann auch im April 2001 plötzlich Paul Heyman bei der WWF auftauchte und dort die Stelle des gefeuerten Jerry Lawler als Kommentator übernahm, galt das Ende der ECW auch offiziell als besiegelt. Trotz Heymans Beteuerungen, ständig nach einer Lösung zu suchen (wenngleich er bei den letzten Shows selbst kaum noch anwesend war und Tommy Dreamer den Großteil des Bookings übernahm), schloss die Liga im Juni des Jahres endgültig ihre Pforten.

 

Das alte ECW Logo:

 

 

Die Neue ECW Brand:

World Wrestling Entertainment (WWE) startete im Juni 2006 unter dem Namen „ECW“ eine dritte Show mit eigenem Roster („Brand“). Die Sendungen, die der SciFi-Channel wöchentlich ausstrahlt, werden jeweils direkt vor Smackdown aufgezeichnet. Auch eigene Tapings (z. B. in der ehemaligen ECW-Arena, den Fans besser als The Viking Hall bekannt, in Philadelphia) sind nun fest eingeplant. In den Internationalen Märkten ersetzte die ECW Show in vielen Ländern „Velocity“. In Deutschland ist die ECW auf dem Premiere Sport Portal zu sehen. Vorerst werden wahrscheinlich 12 bis 14 Folgen ausgestrahlt, um die Reaktionen des Publikums in Hinblick auf eine langfristige Laufzeit der neuen ECW zu testen. Die erste Ausstrahlung von „ECW on Sci-Fi“ erreichte in den USA eine Einschaltquote von 2,8 (über 3 Millionen Zuschauer), was als großer Erfolg gewertet werden kann.

Gebookt wurden die Shows unter anderem von Paul Heyman und David Lagana (ehemaliger Smackdown Head Writer), doch ist davon auszugehen, dass der Ausführende WWE TV-Produzent Kevin Dunn bei der Produktion einen großen Einfluss hat. Außerdem hat Vince McMahon auf WWE.com verkündet, dass er bei allen Entscheidungen das letzte Wort hat. Das Roster setzte sich 2006 noch vorwiegend aus Wrestlern der ehemaligen ECW wie Rob Van Dam, Sabu oder The Sandman und einer übersichtlichen Anzahl an ECW-Neulingen wie Big Show, Kurt Angle und Test zusammen. Im Verlaufe der Zeit bis Mitte 2007 nahmen sowohl die Anzahl der Wrestler insgesamt, als auch die Anzahl der Wrestler der „alten“ ECW ab. Mitte 2008 wurden mit Stevie Richards, Nunzio, und Balls Mahoney weitere ECW "Urgesteine" entlassen, sodass Tommy Dreamer mittlerweile der einzige Aktive im Ring ist, der vor 2001 in der ECW tätig war.

Seit der Gründung 2006 musste das ECW-Roster allerdings verschiedene Schicksalsschläge in Kauf nehmen, durch die eine konstante Entwicklung erheblich behindert wurde. Hierzu zählen insbesondere ein Drogenskandal um Rob Van Dam und Sabu, die Beurlaubung Paul Heymans, das vorläufige Karriereende von Big Show, die Familientragödie um den gerade zum ECW-Brand gedrafteten Chris Benoit, sowie zahlreiche Entlassungen von Wrestlern aufgrund von Unstimmigkeiten mit der WWE. Auch die kurzzeitigen und bedeutungslosen Wiederaufbauphasen von The Great Khali und Snitsky sind an dieser Stelle zu erwähnen. Mitte 2007 konnte das ECW-Roster erstmals an Konstanz gewinnen, wobei insbesondere CM Punk, Boogeyman, Big Daddy V und John Morrison als Top-Stars fungierten.

General Manager des ECW Brands war eigentlich Elijah Burke, doch ging dies irgendwie unter. Bisher war Armando Estrada General Manager der ECW. Estrada trat vorher als Manager von Umaga bei RAW auf. Seit dem 3. Juni 2008 ist Theodore Long neuer General Manager von ECW.

Zunächst bildeten der ehemalige SmackDown! Kommentator, sowie mehrfache ECW World Heavyweight Champion Tazz und Joey Styles das Kommentatorenteam. Im April 2008 trat Styles zeitweise von seiner Position zurück. Mitte 2008 wechselte Tazz zu Smackdown!. Aktuell kommentieren Matt Striker und Todd Grisham. Seit 13. Dezember 2008, als John Morrison und The Miz von der ECW den World Tag Team Championship von Raw gewannen, gehört der World Tag Team Championship auch zu ECW.

 
Das neue ECW Logo: http://www.jumpcut.com/media/dyn/fd/9a75/a6f0273a34860a8f8d5d67670a/view.jpg